Das Titelbild des Shaumbra Magains für diesen Monat ist sehr passend, da wir in das Jahr 2022 einsteigen. Es kann auf vielfache Weise gedeutet werden. Für manche ist es der Meister, der/die seiner/ihrer Energie befiehlt, ihm/ihr zu dienen. Es könnte auch den Meister darstellen, der das Chaos des Massenbewusstseins in Schach hält. Oder es könnte der Meister sein, der sich dem Leben stellt, während er/sie in einer natürlichen schützenden Blase ist. Es könnte all das oben genannte sein … das And. Es ist alles eine Frage der Sichtweise.

Für mich repräsentiert das Bild die letzten wenigen Tage im Jahr 2021. Insgesamt war 2021 ein exzellentes Jahr. Wie Ihr auch musste ich mit der weltweiten Corona-Situation fertig werden, aber über die Vorschrift, in der Öffentlichkeit eine Maske zu tragen und kleinere live Workshops anbieten zu können, war die persönliche Auswirkung lediglich ein geringfügiges Ärgernis.

Covid ist wie eine Geschichte, von der ich höre und über die ich lese, aber ich bin nicht Teil der Geschichte. Es passiert um mich herum, aber es betrifft mich nicht. Es hat Spaltung in der Welt verursacht, aber nicht in mir.

2021 war ein gutes Jahr für Crimson Circle. Weir haben unsere Technischen Dienste „inhouse“ gebracht, nach Jahren der Frustration mit Anbietern von außen. Mit der Hilfe dessen, was wir liebevoll das Tech-Quila Team nennen, weil die meisten Mitarbeiter im Gebiet um Puebla in Mexico ansässig sind, haben wir unsere „Tech-Schulden“ aufgelöst, unseren neuen E-Shop auf Schiene gebracht und wir sind jetzt an neuen Projekten dran, die Shaumbra für viele künftige Jahre dienen werden.

Trotz – oder vielleicht wegen – Covid werden unsere Videoproduktionen immer besser. Wire hatten das Crimson Circle Connection Center sechs Jahre vor Covid gebaut, so dass wir gut in der Lage waren, uns mit Shaumbra zu verbinden, ohne um die Erde zu reisen. Wir haben unsere Produktions- und Web-Fähigkeiten über die Jahre verfeinert und das zahlt sich jetzt auf vielfältige Weise aus.

Zurück zum Titelbild und warum ich es für die Ausgabe in diesem Monat wollte: Wir hatten hier in Louisville, Colorado am Donnerstag, dem 30. Dezember, ein Riesenfeuer. Es war das schlimmste Feuer in der Geschichte von Colorado, was die Kosten angeht. Das Crimson Circle Connection Center lag im Herzen der Feuerzone. Interessant war zudem, dass Linda und ich gerade getrennt voneinander in der Stadt waren, um Besorgungen zu erledigen, als das Feuer ausbrach.

Die Winde bliesen mit 80 bis 95 Kilometer Windstärke, und es gab Böen mit bis zu 175 Std/km-Geschwindigkeit. Einige Meilen vom Studio entfernt war ein Grasfeuer ausgebrochen (wegen der Dürre). Mit den heftigen Winden verbreitete es sich rasch wie ein (heftiger) Waldbrand. Ich war in der Apotheke nebenan vom Studio, als ich vom Fenster aus Rauch bemerkte. Weniger als fünf Minuten später war ich von dichtem Rauch eingehüllt, als ich ins CC Studio versuchte zu gelangen. Ich merkte sofort, dass es höchste Zeit war zu fliehen.

Ich rief Linda an und sagte ihr, dass sie sofort ihre Evakuation antreten sollte. Sie war im Apple-Geschäft nur ein paar Meilen entfernt und begriff meine Dringlichkeit nicht sofort und sagte, sie hätte nur noch wenige Sachen zu besorgen. Sobald sie aus dem Geschäft herauskam, verstand sie den Stress in meiner Stimme und warum ich gesagt hatte, „Komm sofort raus.“

Wir schafften es gerade, bevor es zu massiven Verkehrsstaus kam, weil 30.000 Menschen evakuiert werden mussten. Sobald wir sicher zuhause waren (weiter entfernt in den Bergen), saßen wir bis spät in die Nacht wie an den Fernseher gefesselt. Die TV-Teams schafften es nicht, direkt in die Feuerzone hinein zu gelangen, aber sie zeigten das ganze Ausmaß der Ausdehnung des Feuers. Das Crimson Circle Connection Center war in der Feuerzone. Unsere Herzen gingen hinaus zu allen, die alles verlieren würden – am Ende wurden mehr als 1.000 Heime vom Feuer zerstört. Natürlich fragten wir uns, was wohl mit dem CC Studio sein würde. Keiner von uns wollte über Szenarien sprechen wie, „Was, wenn …,“ außer dass wir sagten, dass wir vielleicht zurück nach Hawaii fliegen müssten, um die Aufnahmen zu machen, falls das notwendig sein würde.

Adamus‘ Worte klangen mir in den Ohren: „Meister haben einen natürlichen Schutz inmitten von Chaos des Massenbewusstseins,“ aber das konnte meine ausgefransten menschlichen Nerven offenbar im Moment nicht beruhigen. Am nächsten Morgen stand ich um 4 Uhr früh auf, um Nachrichten zu schauen. Mein Innerstes zog sich zusammen, als ich das Ausmaß der Zerstörung sah, die sehr viel schlimmer war als das, was wir in der Nacht zuvor im Fernsehen gesehen hatten.

Geschäfte in unserer Nachbarschaft wurden als beschädigt oder total zerstört gemeldet. Das Gefühl von Angst begann mich zu ersticken, als ich mich fragte, ob es überhaupt noch ein Studio gäbe, in das wir zurückkehren könnten.

Ich wandte mich an Adamus. „Du musst dir um nichts Sorgen machen,“ sagte er wie selbstverständlich. Das half mir in gewissem Maß, aber ich brauchte greifbare Beweise. Um 6Uhr30 früh schickte ich eine E-Mail an die Gebäudemanagerin. „Hast Du irgendetwas Neues über den Centennial Pavilion?,“ fragte ich. Wenige Minuten darauf antwortete Jessica und schrieb, dass sie mich verständigen würde, sobald sie selbst etwas wüsste. Ihre Antwort kam eine Stunde später. Ich fürchtete mich fast, ihre E-Mail zu öffnen, weil darin etwas stehen könnte, was ich nicht hören wollte.

Ihr Antwort war kurz und schlicht: „Guten Morgen, also ein paar gute Nachrichten, wir wissen, dass das Gebäude nie gebrannt hat. Es scheint, also ob der Centennial Pavilion sehr viel Glück gehabt hat.“

Das leere Feld neben unserem Gebäude hatte gebrannt und die Flammen kamen bis auf rund 10 Meter ans Gebäude heran. Andere Gebäude den ganzen McCaslin Boulevard brannten nieder, aber unser geliebtes Studio, das Zentrum der Shaumbra Energie auf der Erde, bliebt intakt.

Einen Tag später gelang es Jean Tinder, sich unsichtbar zu machen*, und in die Feuerzone hineinzugehen, um das Gebäude zu überprüfen. Bei jeder Tür hatte sich viel Schutt angesammelt, von den heulenden Winden dorthin gedrückt. Alles im Studio war von Staub bedeckt, und Jean berichtete von einem starken Brandgeruch. Am folgenden Tag konnte Peter Orlando ins Studio, und während er dort war, wurde der Strom wieder angestellt.
*Menschen durften die Brandzone eigentlich nicht betreten.

Während ich diesen Artikel schreibe, erfahren wir, dass auch die Gasheizung wieder läuft. Unser nächster Schritt ist eine gründliche Entstaubung und Reinigung und dass wir eine Ozon-Maschine laufen lassen, um den Brandgeruch zu beseitigen, bevor wir am 8. Januar die Web-Übertragung und den Shoud aufnehmen. Jessica, die Gebäudemanagerin, sagte, wir hätten sehr viel Glück gehabt.

Adamus sieht das anders. Er sagt, dass ein Meister einen natürlichen Schutz hat, im Sinn, dass unsere Energie uns beschützt während wir hier diese letzte Lebenszeit auf Erden verbringen. „Wenn Ihr an diesen Punkt gelangt,“ sagte Adamus in einer Keahak-Sitzung vor wenigen Wochen, „ergibt sich ein natprlicher Schutz. Ein natürlicher Schutz, wisst Ihr, denn der Meister weiß, dass immer noch (alle möglichen) Dinge im Leben passieren, besonders dann, wenn man es mit Massenbewusstsein zu tun hat, mit den Auswirkungen anderer Leute. Sie sind (zwar) nicht in Eurer Energie, aber ihr Schatten wirkt sich oft auf Eure Energie aus.

„Ja, es passieren Dinge, Verkehrsstau, eine Menge von Dingen können um Euch herum geschehen. Aber es gibt immer einen natürlichen Schutz wenn Ihr in Eurem Fluss (flow) seid, und ich möchte wirklich, dass Ihr alle das jetzt begreift.

„Der natürliche Schutz bedeutet, dass all das Euch nie niederwirft oder von Eurem Kurs abbringt. Der natürliche Schutz ist, dass Ihr Euch vielleicht mitten in einer potenziell gefährlichen Situation befindet, sie Euch jedoch letztlich nicht wirklich beeinflusst. Sie schadet Euch nicht und nimmt Euch nichts weg.

„Das ist nun nichts, was Ihr unbedingt ausprobieren wollte, aber Ihr beginnt es zu erleben. Ein Sturm rollt heran und Ihr werdet davon kaum berührt – ich möchte keine Details nennen – aber irgendetwas passiert. Aber Ihr habt diesen natürlichen Schutz. Ihr seid vielleicht in der Mitte der Situation, aber Ihr werdet auf natürliche Weise beschützt.“

Es ist interessant, dass Adamus gerade jetzt, angesichts des Feuers, über natürlichen Schutz spricht. Und nicht nur das: Im letzten Monat fiel während eines Sturms ein riesiger Baum mit 15 Metern (50 feet) auf die Villa Ahmyo. Der Baum fiel in den Hof, mit nur wenigen Zentimetern Abstand zu jeder Seite der Gebäude. Der Schaden am Überhang des Dachs war gering, obwohl Linda und ich in jener Nacht ziemlich erschüttert wurden. Wir saßen gerade im Haus und sahen einen Film an, als es so klang als ob ein Zug ins Haus gefahren wäre.

Ich werde diese Sache des „natürlichen Schutzes“ nicht austesten, aber ich weiß, dass sie sowohl beim Feuer als auch beim Baum zutraf. Alles Mögliche passiert um uns herum. Das ist halt das Leben auf dem Planeten Erde. Wir befinden uns hier inmitten von Massenbewusstsein und es gibt immer noch (mehr als genug) Leute, die sich entscheiden, ihre (solche) Erfahrungen durchzumachen. Aber es muss uns nicht beeinflussen.

Wir sind Meister, die sich ihrer eigenen Energie bewusst sind und es ihr erlaubt zu wirken. Es wird (weiter) Feuer und Stürme geben, Viren und Wirtschaftsprobleme, PolitikerInnen und Machthungrige. Das (alles) (Diese Themen betreffen) betrifft aber weder euch noch mich. Wir nehmen das Chaos natürlich wahr, und es erinnert uns daran, dass es Teil unserer alten Realität war.

Aber jetzt ist es Zeit, den Platz auf unseren Parkbänken einzunehmen und einfach ein bisschen ohne spezielle Agenda zu strahlen. Sogar dann, wenn die Feuer und das Chaos um uns herum wüten. Ihr habt einen natürlichen Schutz, der Deine Energie genannt wird. Lasst sie jetzt für Euch arbeiten.

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